Liebesgrüße für den Schatz
Liebesgrüße für den Schatz

Der 14. Februar, der Valentinstag, ist das Fest aller Verliebten. An diesem Tag wird der Liebe besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Man verschickt Liebesgrüße an den Schwarm, macht dem Partner Liebeserklärungen und verschenkt Blumen oder andere Präsente, die die Liebe symbolisieren. Woher kommt dieser Brauch? Was für eine Bedeutung haben die Blumen? Und was kann man tun, um den Tag der Liebe zu etwas ganz Besonderem zu machen? Die romantischsten Ideen findest Du hier!

Bücher-Tipps:
Monika Römer/Christiane Leesker "Süßes für meinen Schatz. Selbstgebackene Liebesgrüße", Hölker-Verlag 2007, ISBN 978-3881177313, Gebunden 9,95 Euro

Toni Carmine Salerno "Das Liebesorakel. Amors Botschaften", Silberschnur 2006, ISBN 978-3898451208, Karten in Herzschachtel 14,90 Euro

Hildegard Toma "Das HerzOrakel. Dieses Orakelspiel verrät Ihnen alles über Ihr Liebesglück!", Coppenrath 2005, ISBN 978-3815736081, Gebunden 8,95 Euro

Valentinstag: Ursprung und Brauchtum

Zum Valentinstag gibt es, wie bei vielen Festen, unterschiedliche Ansichten zur genauen Entstehung und Verbreitung. Ausgehend von England und Frankreich verbreitete sich im Mittelalter das Brauchtum, am 14. Februar Blumen, Schokolade und andere Präsente zu verschenken. Nach Deutschland wurde der Valentinstag wohl nach dem zweiten Weltkrieg durch die US-Soldaten gebracht. Im Jahr 1950 erklärten die Blumenhändler den Valentinstag zum Tag der offenen Herzen.

Viele der christlichen Feiertage haben einen heidnischen Ursprung, und auch heutige Bräuche stammen oft von vorchristlichen Festen ab, wie zum Beispiel auch der Gebrauch von bestimmten Orakeln und Ritualen. So sollte beim Fest zu Ehren der Göttin der Ehe und Familie (Juno bzw. Hera), die als Ratgeberin der Frauen galt, ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl sorgen. Auch heute noch werden in vielen Ländern per Losverfahren Valentinspaare aus unverheirateten Männern ("Valentin") und Frauen ("Valentine") gebildet, die sich dann gegenseitig kleine Aufmerksamkeiten zukommen lassen. Ein alter Volksglaube sagt, dass ein Mädchen den Mann heiraten wird, den es am Valentinstag als erstes erblickt. Heiratswillige Männer überbringen deshalb am frühen Morgen der Angebeteten einen Blumenstrauß.

Die am häufigsten verbreitete Legende besagt, dass Bischof Valentin von Terni entgegen eines kaiserlichen Verbots (das besagte, dass unverheiratete junge Männer die besseren Soldaten wären) verliebte Paare heimlich traute. Zudem hat Valentin den frisch verheirateten Paaren Blumen geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem besonders guten Stern gestanden. Als dem Kaiser diese Zuwiderhandlung bekannt wurde, ließ er Bischof Valentin festnehmen und hinrichten. Der 14. Februar soll sein Todesdatum gewesen sein. So wurde Valentin der Namensgeber für den Tag der Verliebten.

Die Sprache der Blumen

Die Menschen verschenken Blumen als Zeichen der Freundschaft und Liebe, aber auch als Zeichen der stillen und heimlichen Bewunderung. Nicht nur die Blume an sich symbolisiert bestimmte Werte, auch die Farbe der jeweiligen Blume sagt zusätzlich etwas aus. Die wichtigsten Blumen und ihre Bedeutungen haben wir hier:

Akazie (gelb) - Du bist meine heimliche Liebe. Akazie (rosa) - Glückseligkeit, Eleganz. Alpenrose - Wann sehen wir uns wieder? Amaryllis - Stolz. Chrysantheme - Mein Herz ist frei. Gerbera - Du machst alles schöner. Glockenblume - Unsere Herzen schlagen im gleichen Takt (Dankbarkeit). Goldlack - Ich sehne mich so nach Dir. Jasmin - Du bist einfach hinreißend und bezaubernd. Lilie (weiß) - Glaube, Reinheit, Süße. Margerite - Du machst mich glücklich. Nelke (rote) - Ich liebe dich heiß und innig. Nelke (weiß) - Ich bin noch zu haben. Orchidee - Du bist mir zu verspielt (Vorsicht, Rücksicht). Rose (einzeln) - Einfachheit der Liebe. Rose (rot) - Ich liebe Dich über alles. Rose (gelb) - Abnehmende Liebe, Untreue. Rose (weiß) - Reinheit, Treue, Liebe. Rose (zartrosa) - Entscheide dich, ob du mich liebst. Schwertlilie/Iris - Wenn es sein muss, werde ich um Dich kämpfen. Sonnenblume - Stolz, Hochmut. Tulpe - Du bist zu emotionslos. Vergissmeinnicht - Ich denke viel an Dich, Du auch an mich?

Liebe geht durch den Magen

Wie wäre es mal wieder mit ein paar selbstgemachten - und essbaren - Liebesgrüßen? Koche oder backe Deinem Partner doch etwas Schönes, und genieße mit ihm ein sinnliches Menü zu zweit. Liebe geht durch den Magen: Wir haben ein paar tolle und einfache Rezeptvorschläge für eine leckere Zeit mit Deinem Schatz.

Magischer Liebestrunk
Zutaten: 1/4 Liter Maraschinolikör, 1 Eigelb, 1/4 Liter Sahne, 1/4 Liter Cognac, etwas Selleriesaft. Zubereitung: Den Maraschinolikör, das Eigelb, die Sahne und den Cognac in ein Gefäß geben, gut umrühren und dann noch einige Tropfen Selleriesaft hinzufügen. Diesen Drink vor dem Essen servieren (gilt als Aphrodisiakum).

Lachstoast-Herzen
Zutaten: 4 Scheiben Toastbrot, Meerrettich-Frischkäse, Räucherlachs, Kapuzinerkresseblüten. Du benötigst außerdem eine Herzausstechform (ca. 10 cm Durchmesser). Zubereitung: Brotscheiben toasten und herzförmig ausstechen. Die Herzen mit Butter und Meerrettich-Frischkäse bestreichen, den Lachs darauf anrichten und mit den Blüten garnieren.

Champagner-Filetsteaks
Zutaten: 2 Filetsteaks, 250ml Champagner, 1 Knoblauchzehe, 2 Tomaten, Küchenkräuter. Zubereitung: Die Filetsteaks kurz beidseitig anbraten (4-5 Minuten), aus der Pfanne nehmen und zugedeckt warm stellen. Knoblauch hacken, in der Pfanne anbraten und mit dem Champagner ablöschen. Auf kleiner Flamme 10 Minuten köcheln. Dann kleingeschnittene Tomaten und Kräuter dazugeben, abschmecken und noch einige Minuten köcheln lassen. Sauce über die Filetsteaks geben und servieren.

Flambierte Erdbeeren
Zutaten: 300g Erdbeeren, 4 Esslöffel Zucker, 40ml roter Burgunder, 40ml Kirschwasser, geraspelte Mandeln, Vanilleeis. Zubereitung: Den Zucker in eine Pfanne geben, unter Rühren goldgelb (nicht braun) werden lassen. Mit dem Burgunder ablöschen. Darin nun die Erdbeeren erhitzen, das (vorher leicht aufgewärmte) Kirschwasser darüber gießen und flambieren. Mit gehobelten Mandeln bestreut auf einer Portion Vanilleeis servieren.