Wohlfühlglück statt Winterblues
Wohlfühlglück statt Winterblues

Wenn die Tage wieder kürzer und dunkler werden, fällt meist auch unsere Laune in einen tiefen Winterschlaf. Das trübe Wetter schlägt uns aufs Gemüt, wir sind müde, lustlos und Kälte plus Dunkelheit nerven sowieso. Da will man einfach nur noch im kuschelig-warmen Bett bleiben – und wenn man aufwacht, soll am liebsten schon wieder Frühling sein!

Doch leider ist es noch nicht soweit. Wie vermeiden wir es also, uns vom ständig anwesenden Grau in den Winterblues ziehen zu lassen? Die dunkle Jahreszeit müssen wir nicht nur irgendwie überbrücken, sondern auch versuchen, sie positiv zu erleben und gestalten. Aber was macht man an den Tagen, an denen es draußen trübe, kalt und verregnet ist? Kaum zu glauben, aber diese Jahreszeit bietet viele Möglichkeiten, es sich mal wieder so richtig gut gehen zu lassen:

Auf zum Winter-Wohlfühlglück – wir zeigen Euch, wie es geht!

Licht und Luft für den Gute-Laune-Kick

Der Auslöser all dieses gesammelten „Winterübels“ mit Antriebslosigkeit, schlechter Laune und trüben Gedanken ist das fehlende Licht. Davon gibt es nun mal im Winter weniger als im Sommer. Das Hormon Melatonin wird vom Körper produziert, wenn Lichtmangel herrscht – und das macht uns schlapp und müde: Wir schalten um auf Winterbetrieb. Was man dagegen machen kann? Erste Maßnahme: Aufraffen für den Gute-Laune-Kick! Auch wenn das Sofa lockt: Eine halbe Stunde Spazierengehen an der frischen Luft bewirkt wahre Wunder für unser Wohlbefinden. Bewegung macht nicht nur den Körper fit, sie ist auch Balsam für die Seele. Und wenn man erst einmal unterwegs ist, merkt man meist schnell, wie gut uns die knackig-kalte Luft und das Tageslicht tun und wie unsere müden Lebensgeister geweckt werden. Denn Bewegung setzt Glückshormone frei, die einem Winterblues mit schlechter Stimmung und Müdigkeit vorbeugen. Daher gehen wir einfach mit unserem inneren Schweinehund eine Runde spazieren und tanken dabei eine ordentliche Portion Tageslicht. Danach können wir es uns ja immer noch mit einem lecker-leichten Optiwell-Pudding auf dem Sofa gemütlich machen!

Kälte mit Schlankmacher-Potenzial

Sehen wir diese Jahreszeit doch mal positiv: Die Kälte bringt den Kreislauf in Schwung und regt den Stoffwechsel an, damit unser Körper genügend Wärme erzeugt. Wer seinen Kalorienverbrauch also ankurbeln möchte, sollte es nicht zu kuschelig warm um sich herum haben. Studien zeigten, dass die Fettverbrennung im Winter angekurbelt werden kann, wenn die Umgebungstemperatur bei etwa 18 °C liegt. Wer also die Heizung etwas zurückdreht, spart nicht nur Energiekosten, sondern tut ganz nebenbei auch etwas für seine schlanke Linie! Und dies gilt natürlich erst recht für die Bewegung im Freien: Bei winterlichen Temperaturen verbrennen wir mehr Kalorien als beim Sport im Sommer. Wenn das mal keine gute Nachricht ist: Ab jetzt sehen wir den Winter einfach als unseren Verbündeten!

Gesunde Abwehrpower

Natürlich bedeutet dies nicht, dass wir uns durch den Winter frieren sollen. Kälte allein ruft zwar noch keine Erkältung hervor, aber bei niedrigen Temperaturen und Feuchtigkeit ist der Körper anfälliger für die Erkältungsviren. Wichtig ist es daher vor allem, draußen an der frischen Luft den Kopf geschützt und die Füße warm und trocken zu halten. Da eignet sich am besten der Zwiebellook, also mehrere Schichten übereinander anziehen: So kann man, wenn einem dann doch zu warm wird, lieber wieder ein Teil ausziehen. Man kann auch so einiges tun, um sein Immunsystem aktiv zu stärken. Bewusst wechselnde Temperaturreize machen unseren Körper widerstandsfähiger und fördern unsere Gesundheit. Zum Beispiel mit den bekannten heiß-kalten Wechselduschen am Morgen: Die regen die Durchblutung an, bringen den Kreislauf in Schwung und stärken so unsere Immunabwehr. Und wach sind wir danach definitiv auch! Auch regelmäßige Saunabesuche stärken die Abwehrkräfte und beugen Erkältungen vor. Beim Saunieren wird der Körper erhitzt und die Durchblutung gesteigert. Das Schwitzen entschlackt den Körper und das Abkühlen trainiert den Kreislauf. Die Erfindung der Sauna stammt nicht umsonst aus kalten Ländern.

Auszeit statt Stress

Stressalarm – einmal Auszeit, bitte! Wir kennen das: Zuviel Stress wirkt sich irgendwann auf die Psyche und unseren Körper negativ aus – Winterblues-Alarm! Durch ausreichende Erholungsphasen – bewusste kleine Auszeiten vom Alltag – können Körper und Geist wieder zur Ruhe kommen und neue Kraft und Energie tanken. Am besten gleich mal den Terminplan für die nächsten Wochen checken: Unwichtige Termine absagen oder verschieben. Es muss nicht alles perfekt sein – und es darf auch mal etwas liegenbleiben! Die Hausarbeit muss nicht an einem Stück erledigt werden, es reicht jeden Tag ein bisschen. Unbedingt einen ruhigen Abend in der Woche zu Hause einplanen und das erholsame Nichtstun genießen. Wir sollten uns auch immer wieder mal Zeit für uns und für Dinge nehmen, die uns Freude bereiten. Lachen, kuscheln und küssen ist auch unbedingt erwünscht – es fühlt sich gut an und stärkt ganz nebenbei auch noch unsere Abwehrkräfte!

Kleine Glücklichmacher

Gutgelaunte und zufriedene Menschen haben nachweislich höhere Anteile an Glückshormonen im Körper. Diese wirken sich wiederum stärkend auf das Immunsystem aus. Daher haben wir hier unsere Top 5 Happy-Feeling-Tipps:

Glücklichmacher Nr. 1: Viel schlafen – denn ein ausgiebiger Schlaf hält gesund! Während unseres Schlafes leistet das Immunsystem Höchstarbeit und gibt Körper und Geist die Gelegenheit, sich zu regenerieren. Ein gesunder Schlaf sollte ungestört sein und mindestens sechs oder mehr Stunden dauern. Na dann, süße Träume!

Glücklichmacher Nr. 2: Persönliche Wohlfühl-Momente finden! Eingekuschelt auf dem Sofa ein gutes Buch lesen, ein entspannendes Wohlfühlbad in der Wanne genießen oder sich regelmäßig eine wohltuende Massage gönnen – erlaubt ist alles, was einen zur Ruhe kommen lässt und glücklich macht. Balsam für die Seele!

Wem spontan nichts einfällt, weil man sich selbst so lange nichts gegönnt hat, für den gilt Glücklichmacher Nr. 3: Die private Wunsch- und Erlebnisliste! Einfach mal alles aufschreiben, was man immer schon machen oder haben wollte. Das regt nicht nur die Phantasie an, sondern macht auch Spaß und man lernt seine Wünsche etwas besser kennen! Einen Bauchtanz-Kurs machen? Das Konzert der Lieblingsband oder ein Festival besuchen? Eine Fremdsprache lernen? Sich freiwillig für das, was einem wichtig ist, engagieren? Einfach alles aufschreiben und gleich damit anfangen, die Wunschliste in die Realität umzusetzen. Denn dann stellen wir mal wieder fest: Es sind häufig auch die kleinen Dinge im Leben, die uns glücklich machen!

Bei all dem trüben Grau um uns herum ist es kein Wunder, wenn wir schlechte Laune bekommen. Mit Glücklichmacher Nr. 4 kommt Farbe ins Spiel!: Helle Farben wirken sich, ebenso wie Licht, positiv auf unser Gemüt aus. Fröhliche und leuchtende Farbtöne der ganzen Regenbogenpalette machen gute Laune und wirken anregend. Das Tragen bunter Kleidungsstücke oder Accessoires im Winter hebt garantiert die Laune. Und ein schöner knalliger Blumenstrauß, ein farbenfrohes Möbelstück oder eine bunte Wandfarbe in der Wohnung sowieso. Eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt!

Glücklichmacher Nr. 5 verbindet Freundschaftspflege und eigenes Wohlbefinden: Ein regelmäßiger Wellness-Tag mit den Freundinnen! In einem Thermal- oder Erlebnisbad bekommt man alles, was das Herz begehrt: Tropenfeeling mit Palmen, Strand und warmem Wasser und dazu entspannende Massagen. Anschließend ein paar exotische Drinks auf der Strandliege und mit den Mädels ausgiebig quatschen und lästern. So kommt das Wohlfühlglück von allein!

Dann kann der Winter ja kommen – wir freuen uns drauf!